Der Granatapfel ist eine besonders gesunde Frucht um dem Altern ein Schnippchen zu schlagen. Der Granatapfel verfügt, selbst im Vergleich zu Rotwein und Blaubeeren, über besonders viele Inhaltsstoffe aus der Klasse Polyphenole (Antioxidanz), welche möglicherweise für die vermuteten positiven gesundheitlichen Effekte verantwortlich sind. Bild GranatäpfelPolyphenole verleihen beispielsweise rot-violetten und gelben Früchten wie Rotkohl, Kirschen, Weintrauben, Äpfeln und Beeren ihre charakteristische Farbe. Außerdem sorgen Polyphenole für die Farbvielfalt beim grünen und schwarzen Tee. Polyphenole stecken auch in Kakao- und Kaffeebohnen. Im Kaffee und Kakao sind Polyphenole für den leicht bitteren Geschmack verantwortlich.

Die Früchte des Granatapfels werden in den Monaten September bis Dezember geerntet. Symbolisch steht der Granatapfel für die syrische Göttin „Atargatis“.
Mehr als 250 wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Granatapfel eine positive Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis haben könnte. Allerdings sind die meisten Studien nur auf Versuche mit Zellkulturen oder Tieren beschränkt. Die Übertragbarkeit auf den Menschen bleibt deshalb bis jetzt oft fraglich und muss noch in entsprechenden Studien belegt werden.