Lichttherapiegeräte

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Lichttherapiegeräte gegen Winterdepression

Wenn die Tage kürzer werden und die Nächte länger, kann das manche Menschen sehr melancholisch und sogar traurig stimmen. Viele fühlen sich müde, antriebslos und andere ziehen sich von anderen Menschen zurück und meiden sie fast ganz. Oftmals ist das ein Anzeichen einer Depression. Einige Menschen reagieren auf die Herbst- und Wintermonate so sensibel, dass die Ärzte von einer saisonal abhängigen Depression (SAD) oder auch Winterdepression, sprechen. Die Winterdepression legt sich sobald der Frühling kommt wieder von alleine. Anders als bei anderen Depression sind die Menschen, die unter einer Winterdepression leiden sehr müde, obwohl sie viel schlafen. Sie haben meist einen großen Heißhunger auf Süßigkeiten oder kohlenhydratreiche Lebensmittel und nehmen daher auch stark an Gewicht zu. Wichtig ist, dass ein Arzt die Depression untersucht und eine richtige Behandlungsform festlegt. Viele Menschen nutzen Lichttherapie-Geräte bzw. die Lichttherapie um so wieder in Schwung zu kommen.

So funktioniert die Lichttherapie mit einer Tageslichtlampe

Eine Lichttherapie mit einem Lichttherapiegerät kann bei einer leichten bis mittelschwerer Winterdepression angewendet werden. Ist die Depression sehr stark wird zusätzlich mit Antidepressiva sowie Psychotherapie gearbeitet. Eine Behandlung hilft bei den meisten Patienten und kann sehr erfolgsversprechend sein. Bei der Behandlung sitzt der Patient etwa 80 Zentimeter entfernt von einem Lichttherapiegerät, das etwa 10.000 Lux ausstrahlt. Man spricht auch von einer „Lichtdusche“. Die Tageslichtlampe bzw. das Lichttherapie-Gerät sollte auf keinen Fall weniger als 2.500 Lux haben. Im Vergleich: Eine normale Zimmerbeleuchtung beträgt etwa 300 bis 500 Lux. Es reicht aus, wenn der Patient nur in die Richtung des Lichts schaut. Es ist nicht notwendig, dass er direkt in das Lichttherapiegerät sieht. Er kann dabei Frühstücken, Zeitung lesen oder auch etwas anderes machen. Das Licht durchdringt auch geschlossene Augenlider.

Ein Lichttherapiegerät beeinflusst die Produktion von Glückshormonen positiv

Durch Licht wird die Hormonproduktion von Melatonin und Serotonin beeinflusst. Melatonin wird als das Schlafhormon bezeichnet und vermehrt dann ausgeschüttet, wenn es dunkel wird. Mit der Sonneneinstrahlung auf den Menschen steigt die Produktion von Serotonin, was auch als Glückshormon bekannt ist und die Stimmung hebt. Genau den gleichen Effekt kann auch künstliches Licht bei Menschen haben und sich positiv auf ihr Gemüt auswirken. Empfohlen wird die Lichttherapie gleich am morgen durchzuführen, da hier auch das Morgenlicht mit einwirkt. Angewendet wird die Lichttherapie pro Tag etwa für eine halbe Stunde. Das Lichttherapiegerät kann zuhause aufgestellt werden, doch werden die Anschaffungskosten für ein Gerät zur Lichttherapie leider nur selten von den Krankenkassen übernommen. Eine Lichttherapie kann auch bei Schlafstörungen, Nachtarbeit oder Zeitverschiebung angewendet werden. Die Behandlung mit Licht sollte vorher mit einem fachkundigen Arzt besprochen werden, da Menschen mit z. B. Hauterkrankungen eine Lichttherapie nur beschränkt anwenden dürfen. Hier haben wir eine Auswahl an günstigen
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